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Verkehrsunfall

Ein Verkehrsunfall trifft einen Beteiligten grundsätzlich überraschend und führt als außergewöhnliches Ereignis zumeist zu einer Überforderung desselben.

Vielfach sind die Beteiligten durch Medien (Fernsehen, Zeitungen etc.), Hörensagen (Berichte von Bekannten etc.) und Bemerkungen der beteiligten Polizeibeamten in ihrer Vorstellung  und Meinung vorgeprägt, was sich  in vielen Fällen nachteilig auf die Schadensregulierung auswirkt. Insbesondere lassen sich Unfallbeteiligte schnell dazu hinreißen, gegenüber den Unfallgegnern oder Polizeibeamten voreilige Aussagen zu treffen, obwohl sie naturgemäß aufgrund der außergewöhnlichen Umstände nicht zu einer sachlichen und voll umfassenden Aussage in der Lage sind.

Dabei darf jeder Unfallbeteiligte, der zumindest anteilig den Unfall mitverschuldet haben könnte, seine Aussage verweigern. Vielmehr ist es ratsam, erst nach einer gewissen Zeit und nach Rücksprache mit einem erfahrenen Rechtsanwalt eine Stellungnahme zum Unfall abzugeben. Ein bloßer Zeuge, der selbst nicht am Unfallgeschehen beteiligt war, muss grundsätzlich (außer Verwandte, Ehegatten u. ä.) gegenüber  Polizeibeamten, der Staatsanwaltschaft oder dem Gericht aussagen.

Hat der Unfallgegner den Unfall allein oder mitverschuldet, ist grundsätzlich die unverzügliche Einschaltung eines Rechtsanwalts zur schnellen Schadensregulierung ratsam. Die Kosten für die Einschaltung eines Rechtsanwalts für die Schadensregulierung gehören zum Schaden und müssen vom Schädiger bzw. dessen Kfz-Haftpflichtversicherung erstattet werden.

Hat man den Verkehrsunfall selbst verschuldet und hierdurch eine andere Person verletzt oder getötet, wird in der Regel ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung oder fahrlässiger Tötung eingeleitet. Auch in diesen Fällen ist unverzügliche Einschaltung eines Rechtsanwalts ratsam.

Im Nachfolgenden finden sich daher einige Anregungen zum richtigen Verhalten bei einem Unfall.

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is not what we don't know.

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(Mark Twain)